#1

Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 11.02.2021 01:19
von Lily Campbell | 111 Beiträge
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zuletzt bearbeitet 05.03.2021 22:34 | nach oben springen

#2

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 01.03.2021 10:43
von Callum Fitzgerald | 33 Beiträge
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>> Eingangsbereich

Noch immer schlug ihm das Herz bis zum Hals als er nun Lily wirklich gegenüber stand. Sie hatte ja auch Recht gehabt. Verdammt es war so viel Zeit vergangen und auch so vieles war passiert. Aber dennoch wollte er einfach das sie die Wahrheit kannte warum er damals gegangen war oder eher gesagt verschwunden war. Das kam ja nicht weil er das wollte, sondern letztendlich hatte er keine Wahl gehabt. Man hatte das ja auch für ihn entschieden gehabt und ihn dann in dieses Bootcamp gesteckt. Die Möglichkeit sich von Lily zu verabschieden bekam er einfach nicht und jetzt waren sie hier. 20 Jahre später, erwachsen und jeder mit einem eigenen Leben. Aber anders als erwartet hatte die hübsche Brünette ihn nicht sofort wieder weggeschickt gehabt. Eigentlich hatte Callum eher damit gerechnet das sie ihm eine Ohrfeige verpassen würde und ihn dann anschreien würde was er den für ein schrecklicher Mensch war. Doch diese Situation trat nicht ein und dafür war er sehr dankbar. "Ich weiß das sehr viel Zeit vergangen ist, aber ich möchte dir endlich alles erklären." Sprach er leise und war dankbar dafür das sie heute Zeit hatte und ihn sogar reinbat. Bevor er das aber konnte bemerkte er das ein Mädchen in der Tür auftauchte. Er lächelte das Mädchen an, auch wenn er nicht wusste wer sie eigentlich war. Doch nachdem Callum reingebeten wurde, betrat er dann das Haus und blickte sich um. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen als sich Amy ihm dann vorstellte und er selbst nahm dann ihre Hand. "Hallo Amy. Freut mich sehr dich kennenzulernen." Gab er dann freundlich zu verstehen, aber er wandte sich dann wieder Lily zu nachdem Amy dann auf ihr Zimmer verschwunden war. "Hübsches Mädchen. Wer ist sie?" Wollte Callum dann wissen und hatte Herzklopfen ob sie möglicherweise ihre Tochter war. Möglich war ja alles und in 20 Jahren konnte so viel passieren. Er wusste nicht warum, aber war nervös. Doch das konnte auch damit zusammen hängen das er nun hier war und mit ihr über alles sprechen wollte. Über Dinge die ihm selbst sehr schwer nachhingen. "Danke das du mir die Chance gibst alles zu erklären." Meinte er leise und folgte dann Lily ins Wohnzimmer. Es war wirklich schön hier, aber gerade war es ihm egal. Das Herz schlug dem Mann bis zum Hals. "Wenn du ein Wasser hättest wäre das echt nett. Danke." Denn gerade hatte er einfach nur eine trockene Kehle, aber wer war sich sichtlich nervös und nahm dann einfach auf der Couch Platz. Es war gar nicht so leicht einen Anfang zu finden, denn das war auch für ihn gar nicht so leicht. Aber es musste endlich gesagt werden, denn bestimmt hatte Lily schon die Veränderung bei ihm bemerkt gehabt, denn damals war er Rebell mit großer Klappe. Doch davon war inzwischen nichts mehr übrig. Callum war still, verschlossen und in sich gekehrt. Aber Lily kannte den Rebellen von damals, aber diesen Mann gab es nicht mehr. Nachdem sie dann ebenfalls im Wohnzimmer war, schaute er sie an und holte kurz Luft. "Also der Grund warum ich hier bin. Du hast damals sicherlich gedacht das ich gegangen bin, aber dem war nicht so. Mein Vater hat mich nach Jacksonville geschickt, denn meine Tante leitet dort ein Bootcamp und ich musste dorthin. Er dachte wohl das er mich dort erziehen kann. Aber es war die Hölle..." Dann brach er ab und stockte als die Erinnerungen hoch kamen. Es war schrecklich und noch immer ließ es ihn nicht los. Aber er wusste das er sich damit befassen musste. "Sie haben mich misshandelt, gedemütigt, geschlagen und auf das übelste behandelt. Jedes noch so kleine vergehen wurde bestraft und für jeden Fehler haben sie mich geschlagen und misshandelt. Ich wurde vor anderen gedemütigt und musste mir alles gefallen lassen. Wenn ich mich gewehrt habe ist die Strafe noch heftiger ausgefallen und irgendwann haben sie mich gebrochen. Das einzige was mich diese Zeit hat überstehen lassen war der Gedanke an dich. Sonst hätte ich schon lange aufgegeben." Endlich war es raus, aber er fühlte sich auch entsprechend. Dann schaute er Lily an, gespannt dabei auf ihre Reaktion.

@Lily Campbell


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Lily Campbell ist hin und weg!
Lily Campbell findet es zuckersüß!
Lily Campbell weint sich die Augen aus!
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#3

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 05.03.2021 23:07
von Lily Campbell | 111 Beiträge
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>> Eingangsbereich

Es erleichterte mich etwas, dass die erste Begegnung von Amy und Call recht gut verlaufen war. Denn das hatte mir zuerst etwas Kummer bereitet, wie er wohl auf sie reagieren würde. Zumindest glaubte ich kaum, dass das freundliche Lächeln lediglich nur aufgesetzt gewesen war. Ebenfalls meine Patentochter hatte aufgeschlossen gewirkt und nicht irgendwie verärgert. Immerhin hatte ich mit ihr noch nie darüber geredet, dass es sehr wohl sein könnte, dass sich früher oder später ein Mann in unser Leben treten könnte.
„Sie ist meine Patentochter und wohnt bei mir – aber das erkläre ich dir wohl besser später“, beantwortete ich seine Frage kurz und etwas ausweichend. Ich wusste, dass wenn ich ihm die traurige Geschichte erzählen würde, das Ganze wieder hoch käme. Langsam müsste man meinen, dass ich Verlust gewohnt war, nachdem ein Mensch der mir etwas bedeutete nach dem anderen aus meinem Leben verschwand. Zuerst mein Bruder, dann Call, später mein bester Freund.
Doch zuerst war nun meine erste große Liebe dran mir zu erzählen, was damals wirklich passiert war.
Dass ich ihm etwas zu Trinken bringen konnte, war eine gute Gelegenheit, um noch einmal tief durchzuatmen und mich auf das Kommende vorzubereiten. Denn ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich nun erwartete, in welche Richtung das Ganze verlaufen würde. Während ich mich also auf den Weg in die Küche machte, um dort aus dem Kühlschrank eine Flasche Wasser zu holen, um ein Glas mit der Flüssigkeit zu befüllen, versuchte ich meine Gedanken zu ordnen. Geschah das wirklich? Oder war das wieder einmal einer meiner unzähligen Träume, die ich hatte? Es wäre gewiss nicht das erste Mal, dass ich davon träumte ihn wiederzusehen. Sollte es nun wirklich die Realität sein? Um sicher zu gehen, kniff ich mir einmal in den Oberarm und zuckte bei dem leichten Schmerz zusammen.
Nachdem ich kurz die Augen geschlossen und wieder geöffnet hatte, griff ich nach dem Glas Wasser sowie der Flasche – falls er sich später nachschenken wollte – und brachte beides ins Wohnzimmer wo sich Call schon auf die Couch gesetzt hatte.
Zudem war mir aufgefallen, dass er sich ziemlich geändert hatte – er wirkte so ruhig, möglicherweise auch distanziert? Oder war das nur Einbildung? Ich schüttelte den Kopf, vielleicht würde seine Geschichte einiges erklären, weswegen ich die Flasche und das Glas in seiner Griffweite hin stellte und mich neben ihm sinken ließ. Meine Aufmerksamkeit galt nun wieder völlig ihm, blickte in seine Augen und bemerkte, wie mein Herz wieder schneller schlug, da ich wusste, dass es gleich soweit war. Sich meine Fragen beantworten würden.
Kaum hatte er ‚Bootcamp‘ ausgesprochen, stellte ich mir die schlimmsten Dinge vor. Man hörte nun mal nicht unbedingt Gutes von solchen Camps. Seine nächsten Worte bestätigten meine Annahme woraufhin ich begann etwas zu zittern. Ich konnte mir wohl kaum vorstellen, was er dort durch gemacht hatte. Sowas wünschte man wohl niemandem. Mir tat es im Herzen weh, dass er so viel leiden musste, während es mir eigentlich ziemlich gut ging, ich Karriere machte und sogar dachte, dass er mich wegen einer anderen verlassen hatte. Vorsichtig und langsam griff ich nach seiner Hand, um diese sanft zu drücken, mein Blick wurde sanft und doch traurig, mitfühlend. Am liebsten wollte ich, dass er die ganzen Erinnerungen vergessen konnte, da ich mir vorstellen konnte, dass diese ihn noch heute verfolgen. Dann noch seine letzten Worte, dass der Gedanke an mich das einzige war, was ihn nicht hat aufgeben lassen...rührten mich wirklich.
„Das alles...ist so unglaublich schrecklich“, flüsterte ich und schluckte. Dabei kämpfte ich mit ein paar Tränen. „Es tut mir so leid, was dir dort passiert ist Hätte ich das gewusst…“, ich hätte alles versucht um ihm zu helfen, ihn da irgendwie raus zu bekommen. „Ich weiß nicht was ich sagen soll“, gestand ich etwas hilflos und zog Callum einfach in eine Umarmung. In diesem Moment wollte ich ihm nah sein, trösten und am liebsten sagen, dass alles wieder gut wird. „Wie konnte ich nur denken, dass du mich für eine andere verlassen hast...ich war so unglaublich dumm“, flüsterte ich und konnte dann doch nicht mehr verhindern, dass die ein oder andere Träne über meine Wangen floss.

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#4

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 11.03.2021 18:14
von Callum Fitzgerald | 33 Beiträge
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Fast schon war er ein wenig erleichtert das nun alles gesagt war und das Lily nun auch die Wahrheit kannte. Die traurige und schreckliche Nachricht. Aber nun wusste sie warum er damals gegangen war und das er es niemals bewusst getan hatte. Es passierte alles nur weil sein Vater das so gewollt hatte und dachte damit könnte er seinen rebellischen Sohn erziehen. Aber das Gegenteil davon war eingetreten, denn anstatt ihn zu erziehen hatten sie Callum gebrochen und ihn zu einer leeren Hülle gemacht. Das er vor 10 Jahren versucht hatte sich das Leben zu nehmen, behielt er allerdings für sich. Das war sein Geheimnis, welches er einfach nicht offenbaren wollte. Nicht im Moment zumindest, denn das wollte er ihr nicht auch noch antun und zumuten. Es war schon schlimm genug ihr diese ganze Sache mit dem Bootcamp erzählt zu haben. Aber sie sollte einfach die Wahrheit kennen, denn das war ihm einfach wichtig. Er war nicht gegangen weil er es wollte, sondern weil er schlichtweg keine andere Wahl hatte. Nun war es so das er wieder Teil in ihrem Leben war, nach einer so langen Zeit. Er war ein wenig erleichtert als sie meinte das Amy nur ihre Patentochter war, denn ein wenig hatte er Angst das sie vielleicht die leibliche Tochter von ihr war, aber das war sie nicht und das kleine Mädchen war ihm durchaus sympathisch. "Ein süßes Mädchen." Gab er zu verstehen und lächelte leicht. Aber auf das Thema würden sie später auch noch zu sprechen kommen. Im Moment hatte sie ja auch genug zu verarbeiten damit was er offenbart hatte. Alles was damals im Bootcamp passiert war, war nun raus. Es was ausgesprochen. Doch nein, nicht ganz. Das war bei weitem nicht alles und nur eine Kurzfassung dessen was eigentlich geschehen war. Die Details hatte er ihr nun erspart, denn das würde nun einfach zu weit gehen und zu extrem werden. Callum griff nach dem Glas mit Wasser und nahm davon einen Schluck. Seine Kehle fühlte sich rau an und trocken. Das Wasser war hilfreich. "Lily du hast es nicht wissen können. Wie den auch? Mein Vater hätte dir niemals die Wahrheit gesagt darüber was passiert war und ich war von heute auf morgen verschwunden. Was hättest du denken sollen? Ich hätte wahrscheinlich nicht anders reagiert." Begann er dann, denn sie dachte eben er wäre einfach gegangen und mit einer anderen durchgebrannt. Aber auch Callum hätte wohl so reagiert, denn in ihrem Alter damals glaubte man ja nicht an ein Bootcamp. Wie sollte man den auch bitte auf sowas kommen? Das nahm er ihr nicht übel. Er wollte nur das sie nun die Wahrheit kannte. "So hätte jeder gedacht, aber ich hätte das niemals tun können Lily. Klar ich war damals nicht der Typ der große Gefühle gezeigt hatte oder immer wieder ich liebe dich gesagt hat, aber du bist meine erste große Liebe gewesen und das war besonders. Ich habe dich wirklich geliebt und es war das schlimmste für mich zu wissen das ich dich wohl niemals Wiedersehen werde." Nur alleine Lily hatte ihn am Leben gehalten und seine ungebrochene Liebe zu ihr. Als sie ihn dann in eine Umarmung zog, da kamen diese vertrauten Gefühle wieder nach oben und sein Herz schlug schneller. Aber es war auch tröstend für ihn und er schmiegte sich unbewusst leicht gegen sie. "Lily ich bin wieder da und ich gehe nie wieder weg. Natürlich ist viel passiert und wir sind beide erwachsen geworden. Das es nicht sofort ist wie damals weiß ich, denn wir müssen viel aufarbeiten. Aber wenn du mir wieder einen Platz in deinem Leben gibst, dann können wir gemeinsam daran arbeiten. Ich habe dich so lange gesucht und dann habe ich gesehen das du Schauspielerin bist. Dieser Spur musste ich nachgehen." Berichtete er dann und wischte dann eine Träne aus ihrem Gesicht. "Aber ich bin wirklich begeistert was du aus deinem Leben gemacht hast. Du bist berühmt und ich kenne eine Schauspielerin persönlich. Das ist auf jeden Fall etwas besonderes." Er lächelte leicht und zum ersten Mal war das einfach auch wieder möglich.

@Lily Campbell


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#5

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 25.03.2021 13:30
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Es stimmte wohl, dass sein Vater mir niemals die Wahrheit erzählt hätte, da dieser immerhin wusste, dass ich mit der Hilfe meines Dads Call irgendwie hätte helfen können. Immerhin wäre Geld kein Problem gewesen. Doch ich hatte mich mit der einfachsten Erklärung schon abwimmeln lassen. Trotzdem brachte es uns nicht weiter, wenn ich mir Vorwürfe machte. Die Vergangenheit konnte man nun mal nicht mehr ändern – dafür aber die Zukunft. Eins stand für mich fest: noch einmal wollte ich meine erste große Liebe gewiss nicht mehr gehen lassen. Nicht, wo uns durch dieses bescheuerte Bootcamp so viele Jahre gestohlen wurde.
Zwar hatten wir beide uns geändert und müssten uns erst wieder kennenlernen, uns neu entdecken, jedoch war dieser Funke noch immer da, welcher nur wieder entfacht werden musste – das spürte ich. Die Liebe zwischen uns war etwas Besonderes, welche nicht so schnell verschwinden konnte.
„Ich hab dich auch sehr geliebt...das hat sich nach der ganzen Zeit auch nicht geändert. Wie könnte ich dich je aus meinem Herzen lassen?“, zwar hatte es weh getan, dass ich es nicht konnte, weil er nun mal auf einmal nicht mehr da war, aber jetzt…
„Einen Platz in meinem Leben hast du nie verloren, selbst, als du nicht mehr da warst...du weißt gar nicht wie glücklich ich wäre, wenn wir uns wieder neu kennenlernen könnten. Wir endlich die Zeit nachholen können, die wir verloren haben“, war ich sofort bei seinem Vorschlag dabei und lächelte, als er es tat. Es war das erste Mal, dass ich mich wieder wie ein junger Teenager fühlte, als wäre die Liebe etwas völlig Neues. Dieses Herzklopfen war da, das Kribbeln im Bauch und das Gefühl, dass man alles schaffen könnte, solange man einander hat.
„Nun ja...nachdem du nicht mehr da warst, hatte ich nur noch an meine Karriere gedacht, hatte der Liebe förmlich abgeschworen. Kindisch ich weiß. Erst als Amy in mein Leben getreten ist, hatte ich wieder einen anderen Sinn im gesehen, etwas wofür ich da bin. Jemanden für den ich da sein muss. Deswegen bin ich auch etwas kürzer getreten, nehme nur noch Jobs an, welche hier in der Nähe sind, damit sie eine schöne Kindheit haben kann ohne das ständige Umziehen und Reisen“, gestand ich und griff nach seiner Hand, welche ich mit meiner umschloss. „Dir wären auch die ganzen Paparazzi egal? Ich meine, ein Leben mit einer Person der Öffentlichkeit ist nicht immer ganz einfach“, vermutlich könnten wir nichts unternehmen ohne am nächsten Tag in der Zeitung zu stehen. Nicht jeder wollte so ein Leben.
Es fühlte sich aber immer noch so unglaublich an, ihn wieder zu sehen, direkt neben mir zu spüren. Vermutlich klopfte mein Herz vor Aufregung noch immer so schnell, wusste gar nicht, was ich zuerst sagen, denken oder gar tun sollte.
Ich hatte so viele Fragen, was er nach dem Camp gemacht hatte und wie er dort überhaupt wieder raus kam, aber vermutlich könnte ich damit noch mehr Wunden wieder aufreißen, ich würde am besten warten, bis er mir wieder von selbst davon erzählen möchte. Jetzt, da wir uns wieder gefunden haben, hatten wir genug Zeit dafür und mussten nicht alles auf einmal klären.
„Bist du schon lange in Miami? Oder suchst du noch eine Bleibe? Ich meine...wenn du noch nichts festes hast, könntest du solange hier wohnen“, schlug ich ihm vorsichtig vor. Genug Platz wäre auf jeden Fall, bei dem großen Haus. Es wäre zum Beispiel das Gästezimmer frei und Amy hätte sicher auch nichts dagegen.

@Callum Fitzgerald


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#6

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 03.04.2021 14:32
von Callum Fitzgerald | 33 Beiträge
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Sein Dad hatte einfach dabei zugesehen und nichts unternommen, nein er hatte ja noch dafür gesorgt das er in dieses Bootcamp kam und dort die Hölle auf Erden erlebt hatte. Im Grunde hätte alles schnell enden können, denn hätte sein Vater Lily damals die Wahrheit gesagt wären beide nicht in dieser Situation. Aber nun gut, es brachte auch nichts wenn sie sich Vorwürfe machen würden. Das Leben war eben manchmal einfach nur ungerecht. Es war inzwischen sehr viel Zeit vergangen und die beiden waren erwachsen geworden. Beide hatten sich ein Leben aufgebaut, auch wenn Lily da deutlich mehr als er erreicht hatte. Callum selbst arbeitete inzwischen ja als Mechatroniker in einer Werkstatt, aber es war das woran er auch Spaß hatte und ein Beruf in dem er vollkommen aufging. Es war immerhin nicht leicht für ihn auf andere Menschen zuzugehen, denn durch das was er erlebt hatte war Callum eben doch sehr geprägt. Aber nun mussten beide auch sehen wohin es sie führen würde. Doch zumindest kannte sie nun die Wahrheit und der Rest musste nun die Zukunft zeigen. Die beiden hatten wirklich so viel was sie aufholen mussten und dazu kam ja auch das Lily inzwischen berühmt war und im Rampenlicht stand. Solch ein Leben kannte er nicht, denn bisher hatte Callum immer sehr zurück gezogen gelebt. Aber das hatte er auch selbst für sich entschieden gehabt und doch würde er es in Kauf nehmen für diese Frau. Sie alleine war der Grund das er noch am Leben war und er wollte sie eben auch nicht einfach so aufgeben. Die Worte der dunkelhaarigen Schönheit ließen sein Herz höher schlagen. "Die erste große Liebe ist eben auch etwas besonderes. Man vergisst sie nicht einfach so oder kann sie einfach links liegen lassen. Gerade auch in unserem Fall wo wir ungewollt getrennt wurden." Es ging den beiden so, denn diese Liebe war etwas besonderes und Lily war das was ihn hatte überleben lassen. Sonst würde es ihn heute nicht mehr geben, denn oft wollte einfach nur das diese Qual enden würde. Aber dann kam ihm wieder ihr Gesicht in den Sinn und das er nicht gehen konnte. Nicht ohne sie vorher noch einmal gesehen zu haben. "Es würde mich mindestens genauso glücklich machen, denn ich wusste einfach das ich dich noch einmal sehen wollte. Egal wie schlimm es war und oft wollte ich das alles endet und vorbei ist, für immer. Aber ich konnte dich nicht verlassen. Irgendwo dort draußen bist du gewesen und jetzt bin ich hier. Lass uns einfach die Zeit aufholen, denn niemand wird uns jetzt mehr trennen. Auch wenn ich mich wahrscheinlich doch sehr verändert habe." Immerhin war der Bad Boy von damals nicht mehr da. Callum war still und sehr verschlossen. Den Rüpel von damals gab es heute nicht mehr. Aber zu hören das sie niemanden in ihrem Leben hatte war schon eine Erleichterung für ihn, denn das war wohl seine größte Angst. "Ich muss ehrlich gesagt gestehen das ich froh darüber bin das du dich auf deine Karriere konzentriert hast. Ich hatte ein wenig Angst du könntest wieder neu verliebt sein, aber selbst dann hätte ich nichts dagegen machen können. Auch wenn es hart gewesen wäre. Aber ich finde es wirklich gut das du dich so für Amy einsetzt und auch für sie etwas beruflich zurück getreten bist. So ist sicherlich nicht jeder, denn viele würden nur an ihre Karriere denken. Aber das ist etwas was ich wirklich an dir bewundere." Erzählte er dann und schaute sie an. "Nun ich gebe zu das es sicherlich nicht leicht wird. Ich habe bisher immer sehr zurück gezogen gelebt. Aber du bist das Licht in meinem Leben. Für dich würde ich das alles auch in Kauf nehmen." Und am Ende war ja das was die Presse schrieb immer nur Mist. Callum würde es für diese Frau auf jeden Fall sicher schaffen. "Ich lebe ehrlich gesagt schon eine Weile hier und arbeite als Mechatroniker in einer Werkstatt. Damit kann ich zumindest genug Geld verdienen für eine kleine Bleibe. Ich bin sehr bescheiden was das angeht. Aber ich würde vielleicht dennoch einfach gerne zu dir kommen, einfach damit wir beide die Chance haben uns neu kennen lernen zu können. Du hast doch bestimmt jede Menge Fragen." Natürlich würde es hart werden über diese Zeit zu sprechen, aber um das hinter sich lassen zu können musste er sich damit befassen und das würde nur so gehen wenn er auch darüber sprechen würde.

@Lily Campbell


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#7

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 10.04.2021 23:01
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Es stimmte, wohl gerade, weil wir ungewollt getrennt wurden, hatte ich immerzu an ihn denken müssen. Liebe verschwand nicht so schnell und selbst wenn es so gewesen wäre, dass er eine andere Frau in seinem Leben gehabt hätte, so hätte ich nicht aufhören können ihn zu lieben. Nie gänzlich zumindest. Aber schlussendlich hat das Schicksal uns wieder zusammen gebracht, gibt uns eine neue Chance, welche ich nicht unberührt lassen werde. Dass es Call genauso ging, machte das ganze viel einfacher. Nichts stünde mehr im Weg, dass wir unsere Liebe wieder neu entfachen könnten, das Leben und den jeweils anderen wieder neu kennenlernen konnten.
Selbst wenn er nicht mehr der war, welcher er früher gewesen war, steckte in ihm trotz allem noch Callum, wenn auch mit anderen Charakterzügen. Was aber nicht unbedingt etwas schlechtes heißen müsste. Selbst wenn er heute ruhiger und distanzierter war, würde ich sicherlich lernen damit umgehen zu können. Für ihn würde ich alles probieren und versuchen.
„Genau, niemand wird uns jetzt mehr trennen, als würde ich nochmal zulassen, dass uns etwas oder jemand auseinander bringt“, versicherte ich meiner großen Liebe und lächelte ihn entschlossen an.
„Selbst wenn du dich verändert hast, heißt das nicht, dass ich mich nicht auch in dein neues Ich verlieben kann, du bist immerhin noch du. Vermutlich hab ich mich auch ein wenig verändert, aber das bringt wohl das Erwachsenwerden mit sich“
Wie früher verlor ich mich förmlich in seinen Augen, auch wenn etwas anderes nun in ihnen glänzte. Aber trotzdem waren sie nicht minder schön. Uns beide prägten in der Vergangenheit einige Dinge – auch wenn es auf seiner Seite viel schlimmere Dinge waren, körperlich und seelisch schmerzvollere als auf meiner.
„Wer weiß, vielleicht hat etwas tief in mir gehofft, dich irgendwann wieder zu sehen? Konnte dich nicht los lassen“, erwiderte ich nachdenklich und nickte lächelnd.
Du weißt ja bestimmt noch von früher, dass die Familie mir immer sehr am Herzen gelegen hat und Amy gehört zu dieser dazu...genauso wie du. Selbst wenn wir vermutlich momentan wie Fremde sind und wir uns erst wieder neu kennenlernen müssen“, fügte ich hinzu.
Jedenfalls rechnete ich ihm hoch an, dass er es für mich versuchen wollte, trotz, dass er nun mal das alles nicht gewohnt war und nicht gerne im Rampenlicht stand. „Ich bin sicher, dass wir zusammen einen Weg finden werden, wir schaffen das“, war ich optimistisch, so wie ich es schon früher gewesen war. Immerhin war die Presse jetzt schon etwas weniger geworden, nachdem ich mich etwas zurückgezogen hatte, in der Hoffnung, dass es auch so bleiben würde – und das ganze nicht nochmal aufgewirbelt wird, wenn sie bemerken, dass ich möglicherweise einen Mann an meiner Seite habe.
„Mechatroniker in einer Werkstatt? Gut, dann weiß ich ja, wo ich in Zukunft meinen Wagen hinbringe, wenn ich ein Problem hab“, mit einem Schmunzeln auf den Lippen strich ich ein wenig gedankenverloren über seine Hand.
„Gerne kannst du zu mir kommen, so wären wir uns wieder etwas näher und hätten mehr Zeit um uns wieder näher kennenzulernen“, war ich dafür, legte dann aber den Kopf schief. „Ich hab zwar viele Fragen, aber diese können warten. Du hast so viel hinter dir...dass du mir gerne nach und nach erzählen kannst, was in den letzten Jahren vorgefallen ist. Ich möchte dich zu nichts drängen, ja?“, versprach ich ihm und schaute Call aufmunternd an. „Aber dein Angebot gilt natürlich auch mir: solltest du irgendwelche Fragen an mich haben, beantworte ich sie dir gerne“

@Callum Fitzgerald


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#8

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 16.04.2021 10:32
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Der Moment gerade fühlte sich für Callum an wie ein Traum, aber ein schöner Traum der wohl endlich wahr werden würde. Lily war wieder Teil seines Lebens und das stand fest. Er würde sie nun auch ganz bestimmt nicht mehr gehen lassen. Sicherlich stand beiden noch ein harter und beschwerlicher Weg bevor, das was wohl klar. Aber am Ende wusste er ganz in tief in seinem inneren das sie es schaffen konnten. Es gab eine Zeit da hatte er wirklich geglaubt er würde es nicht überleben, aber niemals hatte wirklich aufgegeben und das war nur Lily zu verdanken. Nur dank ihr hatte er diesen Weg zurück gelegt, der nun endlich ein Ende zu haben schien. Zusammen würden sie es schaffen und da war Call wirklich optimisch. Zumal er wirklich unglaublich erleichtert war das sie einfach keinen anderen Mann an ihrer Seite hatte. Wahrscheinlich hätte ihm das wirklich den Boden unter den Füßen weggezogen, aber dazu kam es nicht. Doch er wusste einfach das es nun auch endlich an der Zeit war seine gesamte Vergangenheit hinter sich zu lassen und dafür würde er sich auch damit befassen müssen. Doch diese Zeit sollte nicht sein gesamtes Leben bestimmen. Das Bootcamp hatte ihn geprägt, verändert und doch war er stärker und hatte gewonnen. Man würde ihn nicht besiegen. "Weißt du gerade fühlt es sich an wie eine unendlich lange Reise die nun endlich ein Ende hat. Ich bin angekommen und glaub mir, du kannst dir sicher sein das ich all das auch nicht mehr zulassen würde. Niemals wieder." Lily war Teil seines Lebens und das würde immer so bleiben. Zumal sein Vater war nicht mehr am Leben, somit würde man sie bestimmt nicht mehr trennen können. "Ich bin natürlich immer noch Callum, nur nicht mehr der freche Bad Boy wie früher. Aber ich denke auch das ich wahrscheinlich ohne das Bootcamp heute nicht mehr dieser Kerl wäre. Wie du sagst. Wir sind erwachsen geworden und das bringt das Leben mit sich. Doch ich freue mich darauf einfach nun Lily Campbell kennen zu lernen." Erklärte er mit einem Lächeln auf den Lippen und blickte sie dabei an. Zum ersten Mal seit langem hatte er wieder ein Lächeln auf den Lippen und es gefiel ihm. Callum ließ es sich nicht nehmen und nahm nun ihre Hand. Dieses vertraute Gefühl war immer da und das konnte er nun wieder spüren. "Ich denke das wird es wohl sein. Die Erste große Liebe ist etwas besonderes, ein Mensch an den niemand rankommen würde. Natürlich könnte ich mir auch eine neue Freundin suchen, aber es würde keine an dich ran kommen oder deinen Platz einnehmen können. Das ist einfach weil du meine erste Liebe bist und du hast mein Herz eingenommen. Es wird bei mir niemals eine andere Frau sonst geben." Das war sicher, denn die Liebe zu ihr war ungebrochen und gemeinsam würden sie das auch wieder schaffen. "Natürlich schaffen wir das Lily. Auch das können wir überstehen." Das Rampenlicht war nicht seine Welt, doch er würde es für sie gerne in Kauf nehmen und vielleicht war ja auch was anderes interessanter als Lily, da sie ja eh zurück getreten war. Aber selbst wenn, dann würde Callum auch da drüber stehen. "Ja, ich mag es einfach und schlicht. Nachdem ich mein Leben wieder hatte und aus dem Bootcamp raus bin hab ich viele Berufe versucht, aber fand wohl meine Bestimmung darin Autos zu reparieren. Und dein Wagen ist bei mir in den besten Händen." Meinte er mit einem Lächeln auf den Lippen und genoss die Berührung von Lily. "Nun ich würde das dann in Angriff nehmen und zu dir kommen. Dann haben wir die Chance einfach uns besser kennen zu lernen." Er nickte dann. "Das weiß ich, aber es ist in Ordnung. Ich will diese Zeit hinter mir lassen und das kann ich nur wenn ich mich damit befasse, denn ich bin stärker als alles." Und das war er wirklich. "Ich würde aber von dir gern einfach wissen was du gemacht hast nachdem ich weg war und wie es dir ergangen ist? Gerade ging es ja nur um mich, aber nicht interessiert auch dein Leben."

@Lily Campbell


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#9

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 23.04.2021 21:54
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Ich konnte mir gut vorstellen, dass er sich nun wie angekommen fühlte. Nach dem was er erzählte, war ich immerhin die Person gewesen, die ihn am Leben gehalten hat. Jetzt nach all den Jahren wieder auf mich zu stoßen...kann man wirklich als Ende einer langen Reise ansehen.
Dabei wollte ich mir gar nicht vorstellen wie es wohl für Call die ganze Zeit gewesen sein musste. Nicht mit mir abschließen zu können, weil er immerhin die Wahrheit wusste, wir noch zusammen gewesen wären, wenn sein Vater nicht gewesen wäre. Mit der Angst und der Ungewissheit leben zu müssen, ob ich mit jemandem in der Zwischenzeit etwas aufgebaut habe oder nicht. Ob es noch eine Chance gab, dass es wieder ein ‚wir‘ geben würde. Das Leben konnte manchmal wirklich unbarmherzig sein und das war es zu meiner großen Liebe wirklich gewesen. Doch jetzt würde hoffentlich alles wieder gut werden, oder?
Ihn nun Lächeln zu sehen, machte mich unheimlich glücklich und weckte ein Kribbeln in meinem Bauch. „Und ich freue mich ebenfalls, dich nochmal neu kennenzulernen“, erwiderte ich ebenfalls mit einem Lächeln und genoss seine Berührung, als er meine Hand ergriff.
„Dann haben wir wohl beide Glück, dass wir ähnlich empfinden, was?“, man hörte ja von vielen Fällen in denen die Liebe nicht erwidert wird. Es müsste wirklich schmerzvoll sein, mit dem Gedanken niemals mit demjenigen zusammen sein zu können, den man liebt, weil der andere entweder noch nie oder nicht mehr so empfindet.
„Das ist schön, immerhin kommt es auch darauf an, dass man sich wohl fühlt mit dem was man macht, mit dem Gedanken gerne zur Arbeit zu gehen“, meinte ich schmunzelnd. Wie viele gab es, denen es nicht so ging, die nur daran dachten, dass sie viel Geld verdienen… man merkte es manchen auch einfach an, wenn sie unzufrieden sind mit dem was sie tun. Manchmal hatte man möglicherweise auch gar keine andere Wahl? Doch ich bin froh, dass es bei uns beiden scheinbar nicht so war und wir zufrieden mit dem sind, was wir tun.
„Was ich in den vergangenen Jahren gemacht hab?“, ich lehnte mich etwas zurück und wandte mich ihm wieder zu. „Eine ganze Weile hab ich versucht dich zu finden, irgendetwas heraus zu finden, wo du hingegangen bist...aber nichts. Wie vom Erdboden verschluckt. Um die Schmerzen zu verdrängen, hab ich mich also auf meine Karriere konzentriert, Schauspielerei studiert und bin mithilfe meines Vaters an die ein oder andere Rolle gekommen“, begann ich und fuhr dabei sanft über seinen Handrücken. „Bis vor sieben Jahren mich wieder ein tiefer Schlag traf und ich mit dem Tod konfrontiert wurde – mit dem meines besten Freundes. Während eines Fluges stürzten er und seine Verlobte ab. Es gab keine Überlebenden. Sie hatten ihre Tochter für eine Woche bei mir gelassen, da sie einer Dreijährigen eine Geschäftsreise nicht zumuten wollten, was wohl ihr Glück war, sonst wäre sie wohl jetzt nicht mehr unter den Lebenden“, es fiel mir schwer darüber zu reden und wandte auch für einen Moment den Blick ab, zwang mich aber dazu weiter zu sprechen. „Da Jeremy – mein bester Freund – schon immer alle möglichen Szenarien durchgegangen ist um abgesichert zu sein, hatten er und seine Freundin ein Testament aufgesetzt und das obwohl sie noch so jung waren. In diesem stand unter anderem, dass sie wollten, dass ich Amy aufziehen sollte, wenn ihnen etwas passiert. Zuerst wollte ich nicht annehmen, da ich mir nicht vorstellen konnte allein ein Kind aufzuziehen, aber als ich mir die damals Dreijährige ansah, konnte ich einfach nicht Nein sagen“, ich versuchte mich wieder an einem Lächeln und dachte kurz nach, ehe ich weiter erzählte. „Vor ungefähr 2 1/2 Jahren hatte ich dann eine recht musikalische Rolle und fand Gefallen daran. Früher hab ich ja schon gerne gesungen und Klavier gespielt, sodass mir die Idee kam, nebenher noch zu singen. Es gab bisher ja schon recht viele Schauspieler, die ebenfalls als Musiker auftraten, also dachte ich: warum nicht? Hilfe bekam ich ein wenig vom jetzigen Mann meiner Halbschwester, welcher selbst Musikproduzent und Inhaber eines Plattenlabels ist und lade heutzutage meine Musikvideos auf Youtube hoch. Es macht mir Spaß und seitdem ich vor zwei Jahren her gezogen und etwas zurück getreten bin, hab ich auch mehr Zeit dafür“, beendete sie nun und trank einen Schluck.

@Callum Fitzgerald


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#10

RE: Wohnzimmer

in LILY CAMPBELL 15.05.2021 09:14
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Nebenplay Frei
Biggest Secret Hat einen Suizidversuch vor 10 Jahren hinter sich

Es war auf jeden Fall für ihn nun ein großes Gefühl der Erleichterung gewesen, denn nun hatte er ja auch endlich Gewissheit darüber das zumindest nicht alles komplett hoffnungslos und verloren war. Seine größte Angst war es dann wohl gewesen sie zu verlieren. Das sie vielleicht auch einfach ein neues Leben hatte und ihn dabei vergessen hatte. Doch all diese Optionen konnte Callum nun zum Glück ausschließen. Das war nicht der Fall. Sie hatte ihn genauso wenig vergessen können wir das bei ihm der Fall war. Beide hatten jede Menge Zeit miteinander verloren gehabt, aber nun gab es auch die Möglichkeit sich besser kennen zu lernen. Immerhin gab es ja doch einiges was die beiden aufzuholen hatten, aber dennoch war sie wieder Teil seines Lebens und das war ihm sehr wichtig. "Ich bin auch einfach nur wahnsinnig froh das du wieder ein Teil meines Lebens bist und alles andere sehen wir dann was uns die Zeit bringt." Aber zumindest war es für Callum wieder möglich Lächeln zu können. Lange Zeit hatte er das Gefühl er hätte es verlernt wieder zu Lachen. "Ich sehe das auch so Lily." Aber wie es sein würde wenn Liebe nicht erwidert wurde, das mochte er sich gar nicht vorstellen. Zumindest ging es den beiden anders und darüber war er auch wirklich sehr froh. "Ich hab auch lange gebraucht bis ich das passende für mich gefunden hatte. Nachdem ich ja raus war aus dem Camp musste ich sehen wie es weitergehen würde für mich. Das ist gar nicht so leicht wenn man kaum einen Menschen an sich heran lässt. Ich hab also unzählige Jobs versucht, aber am Ende hat mir KFZ Mechatroniker am besten gefallen und das ist auch irgendwie eine Art Leidenschaft von mir." Erzählte er dann wie es ihm so ergangen war. Es war ganz und gar nicht leicht einen Beruf zu finden wenn man kein Vertrauen in einen Menschen hatte. Aber im nächsten Moment hörte Callum ihr dann auch aufmerksam zu und wünschte wirklich alles wäre anders gekommen. "Ich hätte dir wirklich sehr gern gesagt was los ist oder mich zumindest von dir verabschiedet, aber das hat mein Vater leider anders gesehen." Nun verstand Callum dann auch wie die kleine Amy zu ihr gekommen war. Aber es tat ihm sehr leid das sie den Verlust ihres besten Freundes erleben musste. Sowas war etwas das wünschte er ganz sicherlich niemandem. "Das mit deinem besten Freund tut mir sehr leid Lily. Sowas zu durchleben ist absolut nicht schön. Aber Amy kann wohl von Glück reden das sie dich hat und nicht ganz alleine auf der Welt ist. Für ein Kind ist sowas ja auch besonders schlimm. Doch du kümmerst dich um sie als wäre sie dein Kind. Das zeichnet dich als wunderbaren Menschen aus." Aber so kannte er Lily. Sie war schon damals immer so gewesen. Eigentlich war sie ja das krasse Gegenteil von ihm gewesen, aber trotz allem waren sie ein Paar und ja er hatte sie wirklich sehr geliebt. Das hatte sich auch bis heute nicht geändert gehabt. "Du machst also Musik? Soll ich dir mal was sagen. Ich auch." Setzte Callum dann an und schmunzelte dann. Da hatten sie tatsächlich sogar etwas gemeinsam. "Ich finde das gerade wirklich sehr interessant das wir da eine Gemeinsamkeit haben. Mit dem Unterschied das ich es nur für mich mache. Also ich hab damals mit der Musik angefangen als ich aus dem Camp war. Das hat mir geholfen meine Gefühle raus zu lassen. Ich hab alles aufgeschrieben was in mir vorging und was ich gefühlt habe. Daraus hab ich dann einen Song gemacht und gesungen. Das hat mir echt geholfen. Aber ich finde es toll das wir beide die Musik haben. Du musst mir aber auch unbedingt mal was von dir zeigen. Ich selbst hab nichts aufgenommen, aber ich kann bestimmt was Singen wenn du mir eine Gitarre gibst." Aber da war er in seinem Element, denn Musik hatte tatsächlich eine besondere Wirkung. Das hatte er selbst erfahren gehabt.

@Lily Campbell


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