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RISE AND SLAY • FANTASY • FSK 18

in ENDZEIT + FANTASY + CROSSOVER 13.02.2021 21:33
von S*CKER FOR PAIN | 1.211 Beiträge
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FANTASY FORUM • FIKTIVE STADT RIEVA • FSK 18 • SZENENTRENNUNG

Vor vielen Jahrtausenden stiegen die Seraphim, oder wie man sie umgangssprachlich nennt, die Engel, vom Himmel. Sie zeigten sich den Menschen und brachten Geschenke von unschätzbarem Wert. Die Himmelswesen überreichten den Menschen ein Metall, welches die Welt zuvor noch nie gesehen hatte und mit diesem Metall fand auch die Magie ihren Weg auf die Erde. Man gab dem unbekannten Stoff den Namen Mesarthium und bald war es auch als Göttermetall bekannt. Denn nur die Götter waren in der Lage es zu schmieden und auch davon nur wenige. Auch die Götter waren ein Geschenk des Himmels welche die Seraphim hinterließen. Die Erde wie man sie einst kannte, wurde neu erfunden und die Götter begannen schon bald, sie zu dominieren. Sie unterwarfen die Menschen für ihre Zwecke und es folgten düstere Jahre. Die Menschen lebten in Angst und Schrecken und wurden auf jede nur mögliche Art von ihren neuen Herrschern missbraucht. Im Palast, in dem die Götter wohnten, waren ihre Diener für jegliche Arbeiten zuständig. Dazu zählte auch der Geschlechtsakt, denn die Fortpflanzung lag den Göttern sehr am Herzen. Im Palast gab es allein dafür einen eigenen Flügel, der dazu diente Kinder zu zeugen, sie zu gebären und aufzuziehen. So kam es, dass die menschliche Rasse ausgerottet und durch eine neue, von Halbgöttern - oder auch boshaft als „Götterbrut“ - bezeichnete Spezies ersetzt wurden. Es waren schließlich die Seraphim, welche der Schreckensherrschaft ein Ende bereiteten. Sie streckten die Gottheiten nieder und zurück blieb ein Volk von Halbblütern. So in etwa erzählt man sich seit vielen Jahrtausenden die Geschichte der Götter und der Magie, die Segen und Fluch zugleich waren. Doch mittlerweile weiß niemand mehr, welche Teile davon wahr und welche lediglich Legenden sind. Tatsache ist jedoch, dass in jedem Menschen eine spezielle Gabe schlummert, ein Talent, wenn man so will. Bei manchen ist es stark und vorteilhaft und bei manch anderen lediglich schwach ausgeprägt und beinahe nutzlos. Doch die Gabe erwacht nur bei Berührung mit dem Göttermetall zum Leben und kann auch nur dann genutzt werden.
Schon seit vielen Jahrzehnten steht im Zentrum von Rieva die Zitadelle der Mesarthim (wie die Götter auch genannt werden). Jede größere Stadt der Erde verfügt über einen Palast aus Göttermetall. Es sind die Überreste des Besuchs der Seraphim auf der Erde. Jedoch wurden im Laufe der Jahrtausende aus vielen Palästen ganze Zitadellen. Sie wirken wie ein abgeschlossener Komplex, mit mehreren Gebäuden. Eine Stadt in der Stadt, wenn man so will. Jedes Gebäude innerhalb der Zitadelle und auch deren Mauern, bestehen vollkommen aus Mesarthium. Es ist von einem so strahlenden Weiß, als hätte es den Schein des Mondes in sich eingeschlossen. Das Metall ist immun gegenüber jeglichem Schaden und nur die sogenannten Schmiede sind in der Lage es zu formen. Unter ihren Händen scheint es regelrecht zu schmelzen und so ist es ihnen möglich, es in jede nur erdenkliche Form zu bringen. Es ist als wäre das Göttermetall lebendig und gehorche nur den Schmieden. Ihrer Fantasie ist es überlassen, was daraus entsteht, seien es Gebäude, Schmuckstücke oder gar lebendige Tiere. Die Ader, aus der es gefördert wird, befindet sich jeweils tief unter der Erde des Palasts. Ob die Vorräte in der Erde unendlich sind oder nicht, ist bis zum heutigen Tage nicht bekannt.
Der Zitadelle bietet den Göttern, oder Mesarthim wie manch einer sie nennt, ein Zuhause. Es ist ihnen jedoch freigestellt anders zu leben, oder besser gesagt, unter dem gemeinen Volk. Denn auch wenn in jedem Kind dieser Erde eine Gabe schlummert, so besteht noch immer eine Trennung zwischen Menschen und Göttern. Aber anders als vor vielen tausenden Jahren, gibt es mittlerweile Gesetze, unter denen die Bevölkerung lebt. Natürlich halten sich nicht alle an diese, weshalb noch immer eine Rivalität zwischen den Rassen herrscht. Diese Gesetze sind niedergeschrieben auf einer grossen Tafel aus schwarzem Metall, welche im steinernen Boden vor jedem Palast eingelassen ist. Keiner kennt seine Herkunft, noch seine Zusammensetzung und selbst die Schmiede können diesen Stoff nicht bearbeiten. Man vermutet jedoch, dass die Engel sie hinterließen als sie die Götter für ihre Taten bestraften.

Die Gesetze lauten wie folgt:
» Jeder Mensch muss sich im Alter zwischen 15 - 21 im Palast einer Testung unterziehen. Dabei wird die persönliche Gabe offenbart. Die Mesarthim entscheiden darüber, ob eine Gabe den Wert hat zu bestehen oder nicht. Es steht jedem Menschen jedoch frei, seine Gabe abzulehnen.
» Die Testung erfolgt ohne Schmerz oder Leid und wird erst dann beendet, wenn die Gabe sich gezeigt hat. In dieser Zeit ist der Prüfling Gast des Palastes und wird dort als solcher beheimatet.
» Jene welche auserwählt wurden, ihre Gabe zu behalten und sich auch dafür entschieden haben sie anzunehmen, erhalten ihr persönliches Schmuckstück aus Mesarthium. Es ist ein einzigartiges Geschenk und darf weder weitergegeben werden, noch wird der Verlust ersetzt.
» Keinem Mesarthim ist es gestattet die Menschen gegen ihren Willen zu unterwerfen. Als Wächter über dieses Gesetz wurden die Tyserkan erkoren. Ihnen obliegt die Aufsicht über das Gleichgewicht und ihnen ist jedes Handeln gestattet, welches dafür von Nöten ist.

Es sind Gesetze, welche zu einem harmonischen Leben beitragen sollen, doch wie so oft nehmen die Dinge ihren eigenen Lauf. Einst war es den Tyserkan freigestellt, ihre Gaben zu behalten und sie für ihre Aufgabe zu verwenden, doch dies ist Vergangenheit. Seit vielen Jahren verzichten sie auf jegliche derartige Hilfe und nutzen nur ihre eigens geschmiedeten Waffen. Um einen Mesarthim zu bezwingen, schlagen sie ihm das Körperteil mit samt dem Schmuck ab und berauben ihn so seiner Gabe. Der Schmuck aus Mesarthium bleibt in der Obhut der Tyserkan und den Mesarthim ist es verboten die Verurteilten mit neuem Göttermetall zu versorgen. Sie gelten als Verstoßene und müssen ihr Leben selbst bewerkstelligen. Manche Mitglieder der Tyserkan hegen einen regelrechten Hass gegen die Götterbrut und trachten danach sie ein für alle Mal auszulöschen. Andere wiederum akzeptieren, dass auch durch ihre Venen ein wenig Götterblut fließt und sind den Mesarthim gegenüber friedlicher gestimmt.
Offiziell arbeiten der Palast der Mesarthim mit ihrer Anführerin Rìona und das Oberhaupt der Tyserkan Kirin Hand in Hand und jeder hält sich an die vereinbarten Gesetze. Gemeinsam schützen sie den Frieden in der Stadt. Doch hinter der Fassade des Glücks und der Ruhe braut sich etwas zusammen. Als würden Gewitterwolken langsam einen schönen Sommerhimmel bedecken, beginnen auch überall in Rieva kleine Problemherde zu kochen. Die Tyserkan entzweien sich seit einiger Zeit immer mehr. Es gibt Familien, die für härtere Maßnahmen plädieren und die Götterbrut sogar gänzlich ausrotten wollen. Andere wiederum sehnen sich nach mehr Bindung, einer Art Allianz und denken auch daran, das beschlagnahmte Mesarthium und somit auch ihre Gaben zu nutzen. Der Palast hat derweil mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Schmiede werden immer seltener. Sie sterben auf mysteriöse Weise und neue Kinder mit dieser seltenen Gabe scheint es nicht mehr zu geben. Es gibt Gerüchte, dass Skathis dahinter stecken soll. Einige glauben, er wolle das Privileg des Schmiedens für sich allein beanspruchen, um die Herrschaft an sich zu reißen und ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ein Gedanke der nicht allen gänzlich missfällt. Doch das sind lediglich Gerüchte. Tatsache ist jedoch, dass Skathis sich nicht immer an die Gesetze hält, aber von Riona geschützt wird. Es scheint, als hege sie tiefe Gefühle für den jungen Mann, die sie blind für jede Gefahr machen. Selbst in der Stadt kennt man diese Geschichten und beäugt deren Entwicklung kritisch.
Die Zukunft der Menschheit ist ungewiss, nur eines kann man mit Sicherheit sagen: früher oder später wird die Waagschale kippen. Dann wird sich das wahre Gesicht und die wahre Absicht eines jeden zeigen und die Stadt ins Chaos stürzen. Wer überleben oder gar siegen wird ist unklar, vielleicht werden es am Ende auch die Seraphim sein, die zurückkehren und dem Unfug ein für alle Mal ein Ende setzen.


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